Altarweihe am 9.11.2008


"Eine der schönsten Bergkirchen Vorarlbergs"
P. Bernhard Rehm SDS

steht nun in Möggers! Wer hätte am Beginn der Renovierung mit so einem Lob und so hoher Anerkennung zum Abschluss gerechnet?
Dieses Lob kam aus berufenem Munde, von Mag. Georg Mack vom Bundesdenkmalamt bei seiner Ansprache im Anschluss an den Festgottesdienst.
Als "ein Juwel der Gemeinde" bezeichnete Bürgermeister Georg Bantel das Gotteshaus.
Diözesanbischof Dr. Elmar Fischer, Feldkirch, freute sich, dass die große Herausforderung dieser Renovierung durch eine kleine Pfarre u. Gemeinde so möglich war, möglich durch großen Zusammenhalt, (siehe auch: HEIMAT: Leiblachtal, 15.11.2008)
Gewürdigt wird damit im Nachhinein jeder Beitrag und jeder Einsatz, jede Stunde Zeit und jede Spende, alles Planen und Rechnen von allen und jedem und besonders von den Verantwortlichen des Pfarrkirchenrates mit Gregor Heidegger an der Spitze, sowie Max Boch, Walter Boch, Karl Hehle, Georg Steurer, Claus Wucher und dem Kassier für die gesamte Kirchenrenovierung, Hrn. Armin Winder. Für dieses Lobenswerk im Nebenher des Feierabends und der Freizeit sei allen und jedem ein großes VERGELT'S GOTT gesagt!
Ein herzliches Vergelt's Gott sei auch allen gesagt, die irgendwie zum Gelingen des Festtages der Altarweihe beim Gottesdienst und bei der anschließenden Agape und Ausstellung in der Turn- und Festhalle mitgeholfen und beigetragen haben! "Eine Altarweihe mitzuerleben kann man wohl nur einmal im Leben." So und ähnlich war anschließend immer wieder zu hören.

Die “Wolke von Weihrauch“, die sich aus fünf Kohle-Schälchen heraus formte
und vom Altar emporstieg und das lange feierliche Weihegebet des Bischofs gleichsam zum
Himmel begleitete, war Höhepunkt dieser Weihe, ein sichtbares und riechbares Erlebnis.
Der schwarze Altar und Ambo aus Kalkstein der spanischen Pyrenäen hält sich farblich zurück und setzt doch einen zusätzlichen Glanzpunkt. Bei allem scheinbaren "Wissen" der übrigen Darstellungen in der Kirche erinnert das Schwarz an das "Geheimnis Gottes", was dem Bildhauer Albrecht Zauner wichtig war. Doch so wenig wir vom Geheimnis Gottes erahnen, eine Richtung gab uns Jesus Christus: es ist "ein Geheimnis der Liebe, das größer ist als das Geheimnis (und Schwarz) des Todes (vgl. Zitat aus Oper Salome); dies Zitat hat schon viele getröstet, und dieses Geheimnis der Liebe Gottes dürfen wir immer neu auf dem Altar feiern: "Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit."
Damit dieses Fest der Altarweihe kein isoliertes Fest in der Kirche sei, wurde die Aktion "Tischtuch für die Familie" gestartet: Eine geistliche Vernetzung der Tische in Familien und Wohnungen mit dem Tisch des Altares. Der eine Tisch in der Kirche ist auf das Miteinander in den Familien angewiesen, und damit in den Familien etwas zusammengeht, braucht es auch die tragende Mitte des Altares. Gestaltet wurde das Tuch mit dem Radsymbol des Hl. Br. Klaus von der Flue. Alle 50 liebevoll genähten und bedruckten Tücher waren zum Ende der Agape verkauft! Vergelt´s Gott und gutes Miteinander!
Eine Anmerkung zum aktuellen Weltgeschehen:
Einen Tag, bevor die USA ihren neuen Präsidenten mit neuer Hautfarbe wählten, hatten wir einen Altar und einen Ambo in Schwarz!
Wunsch: Möge der Pater sich nicht so lange wie hier jeweils am festen Ambo festhalten!
Dies wünscht er selber und Ihr

P. Bernhard Rehm SDS